Heike Wennemuth in zweite Pfarrstelle der Hoffnungsgemeinde eingeführt

- 29.03.2022 - 

Seit Anfang März ist Dr. Heike Wennemuth die neue Pfarrerin auf der zweiten, vakanten Pfarrstelle der Evangelischen Hoffnungsgemeinde Karlsruhe. Zusammen mit Pfarrer Sören Suchomsky verantwortet sie die Gemeindearbeit in den Stadtteilen Daxlanden und Grünwinkel. In einem Festgottesdienst am Sonntag „Lätare“ (auf Deutsch: „Freut euch“), 27. März, wurde sie in die Gemeinde von Dekan Dr. Thomas Schalla eingeführt.

Der Sonntag „Lätare“, der die Mitte der Passionszeit markiert, ist wie ein kleiner Ausblick und Hoffnungsschimmer auf das kommende Osterfest. Für die Gemeinde gab es mit der Einführung ihrer neuen Pfarrerin gleich einen weiteren Grund zur Freude. "Nach vielen Jahren der Wanderschaft durch unterschiedliche Gemeinden und unterschiedliche Arbeitsschwerpunkte in unserer Landeskirche geht jetzt ihr Weg hier weiter, gemeinsam mit den vielen, die unterwegs sind in der Gemeinde und in der Nachfolge unseres Herrn Jesus Christus", sagte Dekan Schalla zur Einführung von Pfarrerin Wennemuth in die Hoffnungsgemeinde. "Die Menschen sollen durch Ihren Dienst erfahren: alle sind hineingenommen in die Bewegung der Hoffnung, die mit Sterben und Auferstehen Jesu nun in der Welt ist", erklärte Dekan Schalla mit Bezug auf die Passionszeit und den Ausblick auf das Ostergeschehen.
Passend zum Sonntag Lätare legte Pfarrerin Heike Wennemuth in ihrer Predigt den Lobpreis des Apostel Paulus aus dem Beginn des zweiten Briefes an die Gemeinde in Korinth aus. Darin heißt es: „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes!“ Dieser „Gott allen Trostes“ schaffe eine „Trostgemeinschaft Kirche, Mutgemeinschaft Kirche: Gemeinschaft von Getrösteten und Tröstenden. Menschen, die Mut machen können, gestärkt von der Kraft des Geistes Gottes. Eine Kirche mit Menschen, die aufbrechen gegen die Trostlosigkeit dieser Welt. Immer wieder neu eine Gemeinschaft der Hoffenden“.
Ganz neu ist Pfarrerin Heike Wennemuth in der Evangelischen Hoffnungsgemeinde nicht mehr. Viele Gemeindeglieder der Hoffnungsgemeinde kennen Heike Wennemuth bereits aus Trauergesprächen, Beerdigungen oder Hochzeiten. Denn vor ihrem Stellenantritt war Heike Wennemuth Pfarrerin in der Emmausgemeinde (Waldstadt) und hatte Vertretungsaufgaben in der Hoffnungsgemeine übernommen.

 
Zur Person
  • Heike Wennemuth, verheiratet, drei erwachsene Kinder
  • Studium der Evangelischen Theologie in Heidelberg
  • Promotion an der Universität Mainz im Bereich Kirchenlied
  • Fast neun Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Forschungsprojekt „Bibliographie deutschsprachiger Gesangbücher“ an der Universität Mainz
  • 2008 Lehrvikariat in der Johannesgemein­de Wiesloch und in der Paul-Gerhardt-Gemeinde Karlsruhe
  • 2011 Ordination zur Pfarrerin
  • 2011 Pfarrvikariat in verschiedenen Gemeinden (darunter auch die Versöhnungsgemeinde und die Gemeinde an der Christuskirche in Karlsruhe)
  • anschließend Gemeindepfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Münzesheim
  • Seit drei Jahren Pfarrerin in der Emmausgemeinde (50 Prozent) und zuständig für Vertretungsaufgaben im Karlsruher Stadtkirchenbezirk (50 Prozent)