„Haus der evangelischen Kirche“ wird in diesem Jahr komplett

- 27.02.2023 - 

Die Evangelische Kirchenverwaltung, das Evangelische Dekanat und das Schuldekanat sind umgezogen. Seit Anfang dieses Jahres befinden sich alle drei Einrichtungen in dem neu gebildeten „Haus der evangelischen Kirche“ in der Reinhold-Frank-Straße 48b, im Südflügel des Gebäudes um den Albert-Schweitzer-Saal.

Hier befinden sich auf drei Etagen die Fachbereiche der Evangelischen Kirchenverwaltung Karlsruhe. Sie ist mit 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Bereichen Finanzen, Bau- und Liegenschaften, Personal und Kindertageseinrichtungen, Dienstleistungen und Gremienarbeit sowie der Stabstelle Controlling die größte Kirchenverwaltung innerhalb der Badischen Landeskirche. Auf der obersten Etage ist zudem das Evangelische Dekanat mit den Stabstellen Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising sowie das Schuldekanat zu finden.
Mit der neuen räumlichen Nähe zwischen den kirchlichen Einrichtungen der Evangelischen Kirche in Karlsruhe sind auch die Kommunikationswege kürzer geworden, kann Verwaltungsdirektor Karl-Heinz Honeck bereits nach etwas mehr als vier Wochen berichten. Auf jeder Etage gibt es multifunktionale Besprechungsräume, die nach Bedarf gebucht werden können. Mit dem Umzug der Einrichtungen konnte auch eine Flächenreduzierung erzielt werden. „Verwaltung und Dekanate leisten damit ihren Beitrag zu den Einsparungen, die im Veränderungsprozess ‚Kirche 2030‘ auch von den Gemeinden gefordert werden“, erklärt Dekan Dr. Thomas Schalla das Vorgehen.
Weiterhin in das „Haus der evangelischen Kirche“ werden bis voraussichtlich April noch das Diakonische Werk Karlsruhe sowie die Evangelische Erwachsenenbildung Karlsruhe in den Nordflügel (48A) einziehen, wo zuvor das Oberlandesgericht eingemietet war. Geplant ist auch, an den nördlichen Gebäudeteil einen freistehenden Aufzug zu installieren.
Für die Vermarktung des ehemaligen Verwaltungsgebäudes in der Stephanienstraße 98-100 sowie des früheren Dekanatsgebäudes in der Reinhold-Frank-Straße 48, ein repräsentativer Altbau aus dem späten 19. Jahrhundert, wurde ein Maklerbüro beauftragt. Für das Dekanatsgebäude gibt es bereits einen Interessenten.