„Werte wirken weiter“: Karlsruher Stiftung erhält Preis

- 06.10.2023 - 

Auf dem 10. Forum für Engagierte und Stifter*innen am 5. Oktober im Stephanienbad in Karlsruhe wurden drei Stiftungen für ihr vorbildliches Handeln ausgezeichnet, darunter auch die CVJM Kinder- und Jugendstiftung Karlsruhe.

Die CVJM Kinder- und Jugendstiftung Karlsruhe erhielt den dritten Evangelischen Stiftungspreis für ihre vorbildliche partnerschaftliche Förderkultur und ihr innovatives, zukunftsorientiertes Handeln. So hat die Stiftung beispielsweise ihr Haus in Karlsruhe aufgestockt, um Wohnraum für eine Wohngemeinschaft für junge Menschen zu schaffen. Die Mieteinnahmen kommen der Stiftung zugute, welche unter anderem die CVJM-Mitarbeiterschulungen finanziert, aber auch das Freizeit- und Begegnungszentrum CVJM Waldheim unterstützt, in dem ein Großteil der Kinder- und Jugendarbeit des CVJM Karlsruhe stattfindet. „Wir sind groß geworden mit der Jugendarbeit, wir haben für unser Leben viel davon profitiert und geben das nun weiter an die nächste Generation“, erklärt Martin Schubart, Lehrer und ehrenamtlicher Vorsitzender der CVJM Kinder- und Jugendstiftung.
 
Die Evangelischen Stiftungspreise erhielten zudem die Kieber-Weiblen Stiftung (1. Preis) und die Stiftung Arche Noah Ortenau (2. Preis). Die ersten drei Plätze erhalten ein Preisgeld von insgesamt 4.500 Euro, das von der Evangelischen Bank eG gestiftet wird.
                
Dekan Dr. Schalla: "So entstehen Zukunftslaboratorien, in denen Ideen wachsen können."
 
Auf dem Forum wurde zudem der Evangelische Stifter*innenpreis 2023 verliehen, der in diesem Jahr an das Stifterehepaar Ingeborg und Walter Herrmann aus Pforzheim geht. Walter und Ingeborg Herrmann sind die Initiatoren und Finanzierer der Evangelischen Schule Pforzheim, die 2022 gestartet ist. Die Realschule möchte neben der christlich-religiösen Erziehung und Bildung junge Menschen gut auf das Arbeitsleben vorbereiten.
 
„Wir suchen in der Kirche immer wieder nach neuen Wegen, das Evangelium zu den Menschen zu bringen“, erklärte der Karlsruher Dekan Dr. Thomas Schalla, der die Laudatio hielt. „Wir brauchen dafür eine kirchliche Start-up-Kultur und Unternehmer und Unternehmerinnen, die mit ihren Netzwerken, ihrem Wissen und nicht zuletzt ihrem Geld Neues unterstützen. So entstehen Zukunftslaboratorien, in denen Ideen wachsen können. Auch Schulen sind Zukunftslaboratorien. In Pforzheim stehen Sie mit der Ingeborg-Herrmann-Schule den jungen Menschen zur Seite und geben etwas Fundamentales weiter: das Vertrauen auf Gott.“