Gewaltschutzkonzepte für alle Kitas erarbeitet
Als erster Träger in Karlsruhe haben die 42 Kindertageseinrichtungen der Evangelischen Kirche in Karlsruhe ein Gewaltschutzkonzept erarbeitet und auf ihre Bedürfnisse in den Einrichtungen abgestimmt. Die intensive Erarbeitung war auch für die Teams eine wertvolle und prägende Zeit.
Schließlich geht es bei diesen Schutzkonzepten um den Umgang von Erwachsenen mit dem Kind, aber auch von Kind zu Kind. Es geht darum, Grenzverletzungen auszuschließen, ob sie nun von Erwachsenen kommen oder auch von anderen Kindern. Dazu haben die Einrichtungen ihre Räume begutachtet: Wo sind Gefahrenquellen für Grenzverletzungen, was muss verändert werden? In der intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema haben die Kita-Teams auch eigene Verhaltenskodizes für sich aufgestellt. Auch die Themen Partizipation des Kindes und Beschwerdemanagement für Kinder, Eltern und Fachkräfte wurden bearbeitet.
Nach einem Jahr haben nun alle Kindertageseinrichtungen ein Gewaltschutzkonzept erarbeitet. Die Evangelische Kirchenverwaltung mit ihrer Fachberatung hat hier die Kita-Leitungen und Teams fachlich unterstützt. Ein Trägerkonzept wurde erstellt, es gab Schulungen für die Teams. In einer kleinen Feierstunde erhielten die Kita-Leitungen am 14. November ein Zertifikat zum Dank für die geleistete Arbeit.
"Die Kita ist ein sensibler Ort. Eltern sollen wissen, dass ihre Kinder bei uns sicher sind. Mit dem Zertifikat zeigen sie auch nach außen hin, dass die Kinder bei Ihnen in guten Händen sind", erklärt Dekan Dr. Thomas Schalla bei der Übergabe der Zertifikate an die Kita-Leitungen im Albert-Schweitzer-Saal.
Verwaltungsdirektor Karl-Heinz Honeck unterstrich: "Zusammen mit dem landeskirchlichen Schutzkonzept 'Alle Achtung', der Trägerkonzeption, ihrer Kita-Konzeption und der Unterzeichnung der 'Reckahner Reflexionen' stehen Sie mit ihrem Gewaltschutzkonzept für die Sicherheit, das Wohlfühlen und die glücke Kita-Zeit jedes Kindes, das Ihnen anvertraut ist".










