Stadtsynode diskutiert über christliche Friedensethik
- 23.01.2024 -
Zur ersten Sitzung in diesem Jahr kommen die rund 100 Delegierten der Gemeinden, Dienste und Werke der Evangelischen Kirche in Karlsruhe am Freitag, 2. Februar 2024, um 18 Uhr im Albert-Schweitzer-Saal, Reinhold-Frank-Straße 48, zusammen. Hauptthema ist ein Vortrag zu den neuen Entwicklungen in der christlichen Friedensethik. Eine Diskussion schließt sich an.
Den Vortrag zur christlichen Friedensethik wird Prof. Dr. Christoph Schneider-Harpprecht, ehemaliger Oberkirchenrat, halten. Schneider-Harpprecht war langjähriger Bildungsreferent der badischen Landeskirche. Der habilitierte Theologe leitete von 2007 bis zu seiner Pensionierung 2019 das Referat „Erziehung und Bildung in Schule und Gemeinde“ im Evangelischen Oberkirchenrat.
„Mit einer Mischung aus Sorge und Ohnmacht blicken wir auf die zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen in der Welt. Die damit zusammenhängenden Entscheidungen der Politik fordern von uns als Christinnen und Christen ebenso eine Positionierung wie die Migrationsdebatte in Deutschland und der EU“, heißt es im Einladungsschreiben an die Delegierten. Das Impulsreferat mit anschließender Gruppendiskussion solle dazu dienen, sich aktiv mit diesem urchristlichen Thema ‚Frieden in der Welt‘ auseinanderzusetzen, schreibt Jutta Scheele-Schäfer im Namen des Präsidiums.
Im zweiten Teil der Tagung widmen sich die Synodalen den Finanzen. Der Synode wird der Haushaltsplan für 2024/2025 für die Evangelische Kirche in Karlsruhe sowie für das Diakonische Werk Karlsruhe vorgestellt und erläutert.
Zur Stadtsynode gehören rund 100 Delegierte aus 22 Gemeinden sowie Diensten und Werken der Evangelischen Kirche in Karlsruhe. Die Tagungen der Stadtsynode sind öffentlich; Gäste sind willkommen.