Ulrich Bartmann verstärkt als Energieberater das Team

- 10.12.2024 - 

Mit Ulrich Bartmann gibt es erstmals einen Energieberater in der Evangelischen Kirche in Karlsruhe. Mit seinen 35 Jahren Berufserfahrungen im Bereich der Erneuerbaren Energien kann Ulrich Bartmann seine Expertise in Karlsruhe einbringen, wenn es darum geht, die kirchlichen Gebäude energetisch zu optimieren und den Einsatz erneuerbarer Energien zu stärken. 

Mit Ulrich Bartmann hat sich die Evangelische Kirchenverwaltung erstmals einen Energieberater an Bord geholt. Ulrich Bartmann verstärkt seit dem 1. November 2024 das Team der Bau- und Liegenschaftsabteilung mit einer halben Stelle. Der 58-jährige Phillipsburger bringt dafür vielfältige Erfahrungen im Bereich der Erneuerbare Energien aus 35 Berufsjahren mit. Anfang der 1990er-Jahre studierte Ulrich Bartmann Energie- und Umweltschutztechnik (FH Jülich) mit Schwerpunkt Regenerative Energien und hatte in den folgenden Jahrzehnten verschiedene Positionen und Aufgaben in Firmen wie z.B. Würth, BayWa oder Roto im Bereich der Erneuerbaren Energien inne. Diese reichen von der Entwicklung über das Produktmanagement bis zur Geschäftsführung. In der Evangelischen Kirche in Karlsruhe bringt Ulrich Bartmann nun seine Expertise in den Themen Energieberatung bei Sanierungen und Photovoltaik ein. Die Erneuerbaren Energien, insbesondere die Photovoltaik, können einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die Schöpfung zu bewahren, ist Ulrich Bartmann überzeugt.
Klimaneutralität bis 2040 ist eine ambitionierte Aufgabe
Die Stellenbesetzung mit Ulrich Bartmann als Energieberater ist ein wichtiger und notwendiger Schritt, denn die Badische Landeskirche hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu werden. Mit Blick auf den großen kirchlich genutzten Gebäudebestand in Karlsruhe, der von Kindertageseinrichtungen über Pfarr- und Gemeindehäuser bis zu denkmalgeschützten Kirchen reicht, ist das eine ambitionierte Aufgabe.
 
Allein 30 bis 40 Prozent der CO²-Emmission fallen in den Gebäudesektor. Das Klimaschutzgesetzt der Landeskirche mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2040 will hier gegensteuern. Es sieht vor, dass kirchliche Gebäude grundsätzlich nicht mehr mit fossiler Energie beheizt werden sollen und so gedämmt oder saniert werden, dass ihr Energiebedarf deutlich zurückgeht. Um Strom selbst zu produzieren, soll laut Landeskirche auch jedes dafür geeignete Dach mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet werden.