Stadtsynode nimmt die Kinder- und Jugendarbeit in den Blick
- 17.02.2025 -
Die erste Tagung der Stadtsynode in diesem Jahr begann mit einem Gottesdienst in der Christuskirche. Anschließend kamen die Synodalen mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Kinder-, Familien- und Jugendarbeit der Evangelischen Kirche in Karlsruhe ins Gespräch. Wie lässt sich diese Arbeit auch für die Zukunft sichern? Weitere Themen waren die Kirchenwahl und Photovoltaik auf kirchlichen Dächern.
Zehn Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Kita, Schule, Kindergottesdienst, den Kinder- und Jugendchören, dem CVJM, der Kinder-Stadt-Kirche sowie dem Ev. Kinder- und Jugendwerk gaben Einblicke in ihre Arbeit
Die Stadtsynode der Evangelischen Kirche in Karlsruhe hat sich auf ihrer Tagung am 14. Februar 2025 mit der Frage beschäftigt, wie die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen in der Kirche fest verankert werden können und wie die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien für die Zukunft nachhaltig gesichert werden kann. Dazu lud der synodale Bildungsausschuss zehn Akteurinnen und Akteure aus den verschiedenen Handlungsfeldern der Kinder-, Familien- und Jugendarbeit der Evangelischen Kirche in Karlsruhe zum Gespräch ein.
An Stehtischen stellten unter anderem das Kinder- und Jugendwerk Karlsruhe, die Kinder-Stadt-Kirche e.V., die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik und der CVJM – um nur einige zu nennen – ihre Arbeit vor und kamen mit den Synodalen ins Gespräch. Anschließend notierten die 54 Synodalen ihre Eindrücke und Einsichten auf Karteikarten und hefteten sie an eine Pinnwand. Der Bildungsausschuss wird daraus eine Stellungnahme verfassen und sie der Synode auf ihrer nächsten Tagung zur Beschlussfassung vorlegen.
“Die zu erarbeitende Stellungnahme soll uns dabei helfen, nachhaltige Perspektiven für die Arbeit mit Kindern, Familien und Jugendlichen in den kommenden Jahren zu entwickeln”, erklärt Thomas Schwarz, Schuldekan und Vorsitzender des Bildungsausschusses. “Mit unseren Beratungen möchten wir zu einem Gesamtbild beitragen, dass in den Leitungsgremien der Pfarrgemeinden und Kooperationsräume und hier in der Synode die notwendigen Schritte hin zu einer Schwerpunktsetzung gegangen werden können, damit in unseren Pfarreien, Kooperationsräumen und im Bezirk in den kommenden Jahren umgesetzt werden kann, was uns gemeinsam wichtig ist”, erläutert Schuldekan Schwarz die Zielperspektive.
Synodale im Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Kinder-, Familien- und Jugendarbeit
Kirchenwahl am 1. Advent: Urnenwahl mit Gemeindeversammlung - Briefwahl ist bei Bedarf auch möglich
Ein weiteres Thema auf der Stadtsynode war die Kirchenwahl, die am 1. Advent, dem 30. November, stattfindet. Alle sechs Jahre werden die Ältestenkreise neu gewählt. In diesem Jahr findet, anders als vor sechs Jahren, keine allgemeine Briefwahl statt, sondern eine Urnenwahl mit Gemeindeversammlung, zu der die Pfarrgemeinde einlädt. Wer möchte oder an diesem Tag nicht zur Gemeindeversammlung kommen kann, kann eine Briefwahl beantragen. Zu diesen Änderungen informierte Nicole Gutknecht, Leiterin der Rechtsabteilung im Evangelischen Oberkirchenrat, die Gemeindevertreterinnen und -vertreter. Die Stadtsynode begrüßt die Änderung. Jetzt gehe es darum, Kandidaten zu finden, die sich für die Kirchenwahl aufstellen lassen.
Solaranlagen auf kirchlichen Gebäuden kommt - Zusammenarbeit mit KSE Energie
Über den Stand beim Thema Photovoltaik auf kirchlichen Dächern informierte Ulrich Bartmann, der neue Energieberater der Evangelischen Kirchenverwaltung. Man habe 15 Dächer kirchlicher Gebäude ins Auge gefasst, die nach Prüfung verschiedener Kriterien wie Alter, Größe und Denkmalschutz, nun genauer untersucht werden, um Photovoltaik auf diese Dächer zu bringen. Zusammen mit der KSE Energie, dem Energieversorgungsunternehmen der vier großen Landeskirchen in Baden-Württemberg, macht sich die EKV nun gemeinsame auf den Weg, Solaranlagen auf Dächern kirchlicher Gebäude in Karlsruhe zu realisieren. “Ende Februar werden wir starten, es geht also los”, sagte Ulrich Bartmann.