138.200 Euro aus Karlsruhe für Brot für die Welt

- 19.03.2025 - 

Die Spenden und Kollekten aus den Gemeinden sind das Fundament von Brot für die Welt. Sie sind Mittel und Ausdruck des Engagements von Gemeinden und Einzelnen. Jedes Jahr an Heiligabend ist die Kollekte in den evangelischen Pfarrgemeinden für Brot für die Welt bestimmt. Jetzt liegen die Zahlen für die evangelischen Gemeinden im Stadtkirchenbezirk Karlsruhe für 2024 vor.

Kleinbäuerin Claudine Hashazinyange (26) bei der Maisernte. 
In den Heiligabend-Gottesdiensten, die traditionell eher sehr gut besucht werden, ist in den 22 Gemeinden eine Kollekte in Höhe von 138.200 Euro zusammengekommen, die an Brot für die Welt gehen. Ein beachtlicher Beitrag, der hilft, den Hunger und die Armut in der Welt zu bekämpfen. Aktuell fördert das evangelische Entwicklungswerk mehr als 2.900 Projekte in 87 Ländern. 
 
Seit 1959 ruft die Evangelische Kirche zu Spenden für Brot für die Welt auf. Im vergangenen Jahr 2024 stand die 66. Aktion von Brot für die Welt unter dem Motto “Wandel säen”. Die Zahlen sind alarmierend: Fast 800 Millionen Menschen auf der Welt leiden Hunger. Dabei könnte bei gerechter Verteilung der Ressourcen die Erde eigentlich alle Menschen ernähren. Dass jede und jeder Zehnte nicht satt wird, liegt vor allem an Kriegen und bewaffneten Konflikten. Und am menschengemachten Klimawandel, der zur Folge hat, dass weltweit Ernten durch anhaltende Dürren, Stürme oder Überschwemmungen zerstört werden. Verantwortlich sei aber auch unser globales Ernährungssystem. Denn das ist weder nachhaltig noch fair, so die Erklärung von Brot für die Welt.