Dank und ein Glas Sekt beim ökumenischen Jahresempfang
- 14.01.2026 -
Seelsorge in fast 40 Senioren- und Pflegeheimen – das ist die Altenheimseelsorge der evangelischen und katholischen Kirche in Karlsruhe. In diesem Dienst engagieren sich seit mehreren Jahren Haupt- und Ehrenamtliche gemeinsam. Sie gestalten regelmäßig Gottesdienste und nehmen sich Zeit für Gespräche mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Um ihnen Dank zu sagen und ein Forum zum Austausch untereinander zu bieten, fand am 9. Januar 2026 bereits zum zweiten Mal der ökumenische Jahresempfang der Altenheimseelsorge statt.
v.l.: Dekan Dr. Thomas Schalla, Diakonin Monika Roth, Pastoralreferentin Elke Litterst, Bildungsreferentin Clarissa Wolk, Dekan Markus Miles
35 Personen, darunter auch Einrichtungsleitungen,sind der Einladung in den Albert-Schweitzer-Saal an diesem Jahresauftakt gefolgt. Und wie es sich für einen Neujahresempfang gebührt, wurde bei dieser Gelegenheit auch mit einem(alkoholfreien) Glas Sekt auf das neue Jahr angestoßen. Eingeladen hatten die Fachstelle Leben im Alter der Evangelischen Kirche in Karlsruhe mit Diakonin Monika Roth und Pastoralreferentin Elke Litterst von der Pfarrei St. Stephan.
Der katholische Leiterder neuen Pfarrei St. Stephan, Markus Miles,dankte den Engagiertenfür “die Nähe, ihr Engagement und die Zeit”, undbezeichnete sieals“Brückenbauer”. Mit ihrem Dienst zeigten sie den Menschen, dass es “mehr als das gibt, was jetzt nun mal ist” - auch wenn die Kräfte der älteren Menschen schwinden.Dekan Dr. Thomas Schalla danktein seinem Grußwort, dass die Anwesenden in diesemDienst anderen Menschen zur Seite stehen. Und er verwies mit der Jahreslosung 2026 aus Offenbarung 21,5auf das Schöpfungshandeln Gottes und den weiten Horizont, in den die Arbeit der Altenheimseelsorge gestellt ist: “Siehe, ich mache alles neu!"
Danach folgte ein Impulsvortrag zum Thema “Spiritualität im Lebensverlauf”.Clarissa Wolk, Bildungsreferentin für Altenheimseelsorge im erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg, regte an, die Spiritualität als „Verbundenheit“ zu verstehen und diese in den Lebensäußerungen der Menschen zu entdecken. Anhand eines Kurzfilms konnten ihre Ausführungen vertieft werden. Die anschließenden lebhaften Gespräche der Teilnehmenden zeigten, dass das Thema in der seelsorglichen Praxis eine große Rolle spielt. Der Kurzfilm ist Teil einer ökumenischen Kurzfilmreihe “älter werden” und hier zu finden: https://www.forum-aelterwerden.de/filmprojekt
Mit Dank für alle Akteure und Helfenden in der Küche und einem Segen für die Seelsorger*innen endete der Jahresempfang. „Sehr wertvoll“, sagte eine Teilnehmerin, „dass wir uns hier begegnen, austauschen und stärken können für unseren Dienst“.