Seit Juli dieses Jahres ist nun auch das ehemalige Verwaltungsgebäude an der Stephanienstraße wieder mit Leben gefüllt. Im Sommer sind die Referate 4 (Bildung und Erziehung) und 6 (Recht) des Evangelischen Oberkirchenrats (EOK) in die sanierten Büroräume in unmittelbarer Nachbarschaft zum Haus der Evangelischen Kirche eingezogen. Insgesamt 92 EOK-Mitarbeitende haben hier ihren Arbeitsplatz. Am 24. September gab es eine Willkommensfeier.
v.l. Verwaltungsdirektor Karl-Heinz Honeck mit dem leitenden Direktor des EOK Kai Tröger Methling sowie Dekan Dr. Thomas Schalla
Mit dem vom EOK genannten neuen "Campus an der Christuskirche" sind im Gebäudekomplex rund um die Ecke Stephanienstraße/Reinhold-Frank-Straße mehrere kirchliche Arbeitsfelder beeinander. Hier sind neben dem Haus der Kirche auch der Albert-Schweitzer-Saal der Innenstadtgemeinde sowie die Proben- und Verwaltungsräumen von Cantus Juvenum zu finden.
Am 24. September war es dann soweit, dass die neue EOK-Hausgemeinschaft zu einem Kennenlernen einlud. Bei einem Umtrunk und einem Imbiss gab es Gelegenheit, mit den Mitarbeitenden aus den unterschiedlichen kirchlichen Arbeitsfeldern von Landeskirche, Kirchenbezirk, Kirchenverwaltung und Kirchenmusik ins Gespräch zu kommen.
"Das Haus der Kirche und der Campus Christuskirche wird neu belegt und ein neues Miteinander der kirchlichen Abteilungen und Arbeitsfelder möglich machen", ist Dekan Dr. Thomas Schalla bei seiner Begrüßung zuversichtlich. Ganz unterschiedliche Kompetenzen sind am Campus Christuskirche gebündelt - Menschen, die in den verschiedenen kirchlichen Handlungsfeldern und Arbeitsbereichen sowie auf verschiedenen Ebenen kirchlichen Arbeitens für Gott und die Menschen unterwegs sind und "gemeinsam nach dem Besten für unsere Kirche" suchen, wie Dekan Schalla es in seiner Andacht ausdrückte.
Kai Tröger-Methling, leitender Direktor des Evangelischen Kirchenoberrats, dankte allen, die beim Umzug mitangepackt haben. Zuallererst ging der Dank an die Bauabteilung der Evangelischen Kirchenverwaltung, die unter der Leitung von Corinna Fallert "rangeklotz" und dafür gesorgt haben, dass die Büroräume in der Stephanienstraße 98-100 "zeit- und kostengerecht" fertig wurden. Ein weiterer Dank ging an den Inneren Dienst des EOK sowie an die IT-Abteilung sowie den Mitarbeitenden selbst, die den Umzug mitgetragen haben, sowie an das Team Raum_Reise, die für die Koordinierung des Umzugs zuständig waren. Notwendig geworden war der Umzug, weil das EOK-Gebäude ("rote Haus") in der Blumenstraße zukunftsfähig umgebaut werden soll.