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Markuskirche

Die Kirche lädt Sie zum Innehalten ein, Sie können eine Kerze anzünden, ein Gebet aufschreiben, einfach nachdenken oder die Stille in der Kirche tanken. Ausgenommen ist die Zeit während der Gottesdienste. Ein Fürbitten-Gebetsbuch zum Eintragen liegt aus.
Beschreibung der Kirche:
Die Karlsruher Markuskirche nimmt in der langen Reihe Bartningscher Kirchenbauten einen unverwechselbaren Platz ein. Und es ist ein Glücksfall für Karlsruhe und für die Baugeschichte, dass die Markuskirche den letzten Krieg beinahe unversehrt überstand.
Die Karlsruher Markuskirche nimmt in der langen Reihe Bartningscher Kirchenbauten einen unverwechselbaren Platz ein. Und es ist ein Glücksfall für Karlsruhe und für die Baugeschichte, dass die Markuskirche den letzten Krieg beinahe unversehrt überstand.
Die Grundform des am 3. Oktober 1935 (zu Erntedank) eingeweihten Sakralbaus ist ein rechteckiger Langhausraum, der mit einem halbrunden Altarraum abschließt. Die Kanzel steht im Brennpunkt, sowohl architektonisch wie auch geistig. Der Altar ist an die Wand gerückt, auf dem ein riesiges Kreuz “thront”, das fast bis an die Decke reicht.
Die Markuskirche ist dekorativ sparsam ausgestattet. Hervorzuheben sind u.a.:
- der Steinaltar mit dem Markus-Löwen und dem Lukas-Stier
- die handgeschmiedete Kanzel
- die holzgeschnitzte Opferstöcke
- der keramische Wandschmuck der Vorhalle (Majolika)
- die in den Putz gesetzte Mosaik-Inschrift der Altarwände
Die monumentalen Inschriften an der Altarwand sind Worte aus den Evangelien und der Offenbarung. Sie stehen in der Tradition der frühchristlichen und mittelalterlichen Mosaikinschriften in den Basilien Roms.
Der Turm ist der Gelenkpunkt für das Gebäudeensemble, das verschiedenwinklig zusammensteht. Die Anzahl der Straßen am Yorckplatz bestimmt die Anzahl der Tumecken.









