In Karlsruhe Stadt und Landkreis nehmen sich Jahr für Jahr 80 Menschen das Leben. Für Verwandte und Freunde ist dieser plötzliche Verlust oft nur ganz schwer zu verkraften. In dem Abendgottesdienst am 22. November, um 19 Uhr, in der Kleinen Kirche soll Raum und Zeit sein, gemeinsam an sie zu denken und um sie zu trauern.
Wenn sich jemand das Leben nimmt, ist das für Verwandte und Freunde nur ganz schwer zu verkraften. Das plötzliche, oft wortlose Verschwinden; das Gefühl, selbst versagt zu haben; Erschütterung über das Ausmaß der Verzweiflung und Lebensmüdigkeit des Verstorbenen; das Gefühl, einfach im Stich gelassen worden zu sein - das und vieles anderes mehr quält und belastet die Hinterbliebenen über lange Zeit.
In Karlsruhe Stadt und Landkreis nehmen sich Jahr für Jahr 80 Menschen das Leben. In dem Abendgottesdienst am 22. November soll Raum und Zeit sein, gemeinsam an sie zu denken und um sie zu trauern. Die ökumenische Feier beginnt um 19 Uhr in der Kleinen Kirche, Nähe Marktplatz.
Der Gottesdienst ist eine Initiative des Arbeitskreis Leben Karlsruhe e.V. (AKL), in Zusammenarbeit mit Angehörigen, der Telefonseelsorge, der brücke, dem Polizeipräsidium, der Notfallseelsorge und der katholischen und evangelischen Kirche in Karlsruhe.