Rat der Religionen

  
 
Seit September 2026 gibt es einen Rat der Religionen in Karlsruhe. Der Rat der Religionen in Karlsruhe möchte gemeinsame religiöse, gesellschaftliche, politische und kulturelle Themen beraten und für die Stadtgesellschaft und Politik in Karlsruhe als Ansprechpartner in religions- und gesellschaftspolitischen Fragen zur Seite stehen.
 
Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass friedliches Zusammenleben in der Stadt auch durch das Miteinander der Religionsgemeinschaften gefördert wird. Die Mitglieder verstehen Religion also auch als einen Gestaltungsauftrag für Frieden und Gerechtigkeit im Zusammenleben der Menschen. Gemeinsam wollen sie sich auch zukünftig solidarisch und geschwisterlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen.
 
Interreligiöse Beziehungen vertiefen
 
Der Rat der Religionen wird zudem immer dann öffentlich das Wort ergreifen, wenn Religionsgemeinschaften bedroht werden, Menschenrechte und die Menschenwürde geschützt werden müssen. In seiner Arbeit kann der Rat der Religionen bereits auf gute Beziehungen aufbauen. Durch Begegnung und Gespräche möchte der Rat der Religionen das Vertrauen zueinander weiter vertiefen.
 
 
  

Einige Webereiter

Die Initiative für den Rat der Religionen geht auf die Vorarbeiten einer Vorbereitungsgruppe zurück.
Sie besteht aus Vertretern folgender Glaubensgemeinschaften:
 
  •  Jüdische Kultusgemeinde
  • Deutschsprachiger Muslimkreis
  • Dachverband der muslimischen Verbände
  • aus zwei Vertreterinnen des Vereins AG Garten der Religionen
  • Katholische Kirche
  • Evangelische Kirche 
  

Bisherige Unterzeichner & künftige Mitgliedschaft

Zu den ersten Unterzeichnern gehören neben der Evangelischen und Katholischen Kirche, die Altkatholische Kirche, die Neuapostolische Kirche, die Jüdische Kultusgemeinde, der Deutschsprachige Muslimkreis, weitere muslimische Gemeinden, die Bahai-Gemeinde, verschiedene Freikirchen in Karlsruhe sowie die Freireligiöse Gemeinde. Die bisher unterzeichnenden Religionsgemeinschaften bilden nur den Anfang für die Arbeit des Rats der Religionen. Die Mitgliedschaft steht allen offen, die sich den Grundsätzen der Präambel verpflichtet fühlen. 
 
Mitglied kann jede Religionsgemeinschaft werden, die die durch eine Körperschaft oder einen eingetragenen Verein vertreten wird, in Karlsruhe registriert ist oder ihren rechtlich anerkannten Sitz in Karlsruhe hat, mindestens 50 Mitglieder in Karlsruhe hat bzw. mindestens 50 natürliche Personen vertritt, und durch ihre Verfassung und Struktur eine Beständigkeit bieten kann.
 
  
 
  

Rat der Religionen aus dem Garten der Religionen entstanden

Der Rat der Religionen ist aus der Arbeit des Gartens der Religionen entstanden und ist eine Frucht der langjährigen vertrauensvollen Zusammenarbeit von Religionsgemeinschaften, Gemeinden und Kirchen in Karlsruhe. Einige Informationen zum Garten der Religionen, der 2015 im Citypark in der Südstadt-Ost von Karlsruhe angelegt wurde und frei zugänglich ist, finden Sie hier. Sieben in Karlsruhe beheimatete Religionen sind hier jeweils an einem eigenen Ort durch Symbole, Zitate und Bodenmosaike erleb- und erkennbar.